Jugendliche

Ermutigungstraining für Jugendliche

„Mut macht stark – Lernen für das Leben

Das Jugendtraining richtet sich an Jugendliche, die ihr Leben in die Hand neh­men und positiv gestalten wollen. Es geht darum sich der eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden, das Selbstwertgefühl zu stärken und den Mut zu haben, gute Entscheidungen für sich zu treffen. Die Jugendlichen beschäfti­gen sich damit, was aufbauende und abwertende Verhaltensweisen sind und was es bedeutet, erwachsen zu werden. Es will Möglichkeiten aufzeigen, mit Ängsten, Kritik, Abwertung und Streit umzugehen und helfen, Ziele für sich zu entwickeln.

Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

Selbstvertrauen ist nicht nur bei Jugendlichen in vielen Fällen der Schlüssel zur erfolgreichen Lebensbewälti­gung. Erfolg wird hier nicht nur als Leistung verstanden, sondern allgemein als gelungen erlebtes Handeln, als befriedigende Erfahrung.

Verschiedene Studien zeigen, dass Jugendliche mit mehr Selbstvertrauen ein besseres Sozialverhalten ha­ben, stärker in der Schule partizipieren, größere intellektuelle Fähigkeiten besitzen und größeres Interesse an ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung haben als diejenigen, die über wenig Selbstvertrauen verfügen. Gleichzeitig ist ein mangelndes, aber auch ein unrealistisch übersteigertes Selbstvertrauen kennzeichnend für Jugendliche mit einem hohen dissozialem Verhalten.

Die Ausprägung und der Grad des Selbstvertrauens ist wesentlich dafür verantwortlich, wie wir uns fühlen, wie wir handeln und denken. Je mehr Selbstvertrauen wir haben, desto besser fühlen wir uns, desto mehr können wir zu Stande bringen, desto lieber widmen wir uns neuen Dingen und setzen uns neue Ziele.

Die Jugendlichen sollen Möglichkeiten kennen lernen, das eigene Selbstvertrauen zu stärken, indem sie ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten erkennen und entwickeln. Erworbene Fähigkeiten einsetzen, bedeutet Verantwortung für das eigene Handeln oder auch für Dinge oder Menschen zu übernehmen, aber auch Aner­kennung dafür bekommen. Je häufiger man entsprechend handelt, desto fester und sicherer steht man auf seinen Beinen.

Ziele führen zum Erfolg. Erfolge stärken das Selbstvertrauen.

Um zu wissen, was ich will, muss ich schauen, was ich tu. Wo will ich hin und wie komme ich dahin? Was habe ich schon erreicht? Die Jugendlichen lernen, wie gute Erfahrungen und Fä­higkeiten das Selbstvertrauen stärken. Sie erkennen persönliche Erfolge in ihrer Geschichte und stellen sie in einer „Erfolgscollage“ dar. Sie erkennen verschiedene Wege zum Ziel.

Das Zugehörigkeitsgefühl als Basis für ein gemeinsames Miteinander

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Seine Zufriedenheit, sein Glück, sein Erfolg und seine Gesundheit hän­gen von gelungenen sozialen Beziehungen ab. Das sind die Beziehungen zu den Eltern, Geschwistern, Ver­wandten, Freunden, Schulkameraden und zu allen Menschen, mit denen wir zusammenkommen. Den Jugendlichen ist der Begriff „Mobbing“, der die Nichtzugehörigkeit ausdrückt, oft geläufiger oder sogar mit schmerzli­chen Gefühlen verbunden. Die Jugendlichen erkennen die Zusammenhänge der Begriffe „Zugehörigkeit“ und „Minderwertig­keitsgefühl“. Alle sollen sich in unserer Klasse wohl fühlen.

Sich gegenseitig fertig machen oder aufbauen?

Bei diesem Thema werden konkrete Worte und Handlungen beschrieben, die Beziehungen innerhalb und außerhalb einer Gruppe/Klasse aufbauen oder verhindern oder beschädigen können. Wenn Jugendliche die Folgen des eigenen Verhaltens für andere erkennen können, werden sie sich in Fällen, in denen sonst Ge­dankenlosigkeit oder mangelnde Sensibilität vorherrschen, eher gegenseitig aufbauen statt fertig machen. Sie üben, wie man Konflikte lösen kann ohne Streit.

Ich übernehme die Verantwortung

Die Entwicklung von Verantwortung ist ein Prozess, der von der Unterstützung und der An­leitung durch die Familien und durch andere Erwachsene (z. B. dem Lehrer) abhängt. Je mehr Verantwortung wir übernehmen, um so eher werden wir von den anderen akzeptiert und anerkannt werden. Dadurch wird unser Selbstver­trauen wachsen. Die Jugendlichen erkennen, warum der Mensch Verantwortung übernimmt, beschreiben und unterscheiden verantwortliches und verantwortungsloses Handeln, denken über die Folgen für den einzelnen, aber auch für andere (in Schule, Gruppen, Familie etc.) nach.

Soft Skills

Dahinter verbirgt sich das Potential, gut mit Menschen und deren Handlungsweisen umzugehen, aber auch gut mit sich selbst umzugehen. Wie ermutige ich mich und andere? Menschen, die über ein hohes Maß an Soft Skills verfügen, gelten als emotional intelligent. Sie bestimmen neben ihrer fachlichen Kompetenz ihren persönlichen, beruflichen und privaten Erfolg.

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