Schule

Workshops – Fortbildungen – Beratungen – Supervison

Ausbildung zum Ermutigungs-Coach für Kinder und Jugendliche

Ermutigungstraining im Klassenzimmer

für a) LehrerInnen und b) SchülerInnen

die gerne zur Schule gehen, weil

  • sie in ihrer Schule willkommen sind,
  • ihnen gute Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern sowie Schülern untereinander wichtig sind und konstruktiv aufgebaut und gelebt werden,
  • man sich mit Respekt, persönlicher Wertschätzung und Rücksichtnahme begegnet,
  • Lernen zum selbstständigen Denken herausfordert,
  • Konflikte und Fehler zur Entwicklung gehören.

a) LehrerInnen

Akkreditierte Veranstaltungen: http://www.akkreditierung.hessen.de Veranstaltungskatalog: Veranstaltungen suchen, Suchbegriff:  Hörner

Titel:

a) Entwicklung zur ermutigenden Lehrerpersönlichkeit (LSA-Nr. 0046025801)

b) Die Klassenatmosphäre mit Ermutigung positiv verändern und Einführen eines Klassenrats (LSA-Nr. 0056025701)

Nächster Termin: nach Absprache

Das Training ist ein Fortbildungsangebot für alle pädagogisch tätigen Menschen, die sich mit den individualpsychologischen „Werkzeugen“ das Leben erleichtern wollen. Sie üben bewusst einen positiven Blickwinkel einzunehmen, Ressourcen bei sich und anderen aufzudecken, um so mehr Überzeugungskraft zu haben und Vertrauenswürdigkeit bei den Jugendlichen vermitteln zu können.

Die Individualpsychologie von Prof. Dr. Alfred Adler (1870 – 1937) ist die Grundlage der Ermutigungs­pädagogik. Die Kernpunkte der Ermutigungspädagogik sind: ermutigender und respektvoller Umgang, Ressourcenorientierung statt Fehlerorientierung, Hinführung zu (Eigen)Verantwortung, Orientierung an sozialen Werten.

Bei der Arbeit in der Schule/Kindergarten begegnet uns oft Frust, Ärger und Unmut von allen Seiten: Schülern, Lehrern, Eltern. Verantwortlichkeiten werden hin- und hergeschoben. Unsicherheit im Umgang mit problematischen Situationen, Lernfrustration, Disziplinprobleme und fehlende Handlungsalternativen machen allen Beteiligten das Leben nicht einfacher.

Das Miteinander in sozialer Gleichwertigkeit und gegenseitiger Respekt sind aber wichtige Voraus­setzungen für eine positive Lernatmosphäre, die von Ermutigung, Fairness, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbereitschaft geprägt sein sollte. Die pädagogischen Tage „Ermutigung als Lernhilfe“ geben dazu Werkzeuge an die Hand. Das Besondere dieses Konzepts der Ermutigung ist der unmit­telbare Bezug zur Praxis und die direkte Umsetzbarkeit, wie z. B. ermutigende Qualitäten üben, logi­sche Folgen anwenden, Klassenrat/Gruppenrat einführen etc.

WORKSHOPS: Zeiten und Inhalte nach Absprache

Die Themen und Inhalte für einzelne Workshops sende ich Ihnen gerne zu.

Die Themen der pädagogischen Tage werden vorher besprochen. Mögliche Inhalte der pädagogischen Tage könnten u. a. sein:

  • Er- und Entmutigungskreislauf
  • Die Bedeutung des Zugehörigkeitsgefühls für das Sozial- und Lernverhalten
  • Ermutigung und Zugehörigkeit – soziale Grundbedürfnisse des Menschen
    (Alle wollen sich wohl fühlen in der Klasse)
  • Ermutigend die Klassenatmosphäre positiv verändern
  • Logische Folgen und Wahlmöglichkeiten
  • Einführen eines Klassenrats mit Regeln und Leitlinien
  • Entspannungs- und/oder Bewegungsübungen
  • Wie läuft der Klassenrat/Gruppenrat?
  • Unbewusste Ziele von störenden Kindern/Jugendlichen (Die 4 Nahziele)
  • Umgang mit Störverhalten
  • Unterschied von Lob und Ermutigung
  • Der eigene Anteil
  • Denken in Zuneigung
  • Der Lebensstil
  • Familienkonstellation/Geschwisterposition
  • Einspannungs- und/oder Bewegungsübungen

b) SchülerInnen

Das Jugendtraining „Mut macht stark – Lernen für das Leben“ ist ein Training zur Förderung der Sozialkompetenz. Es ist für Klassen gedacht, die ihr Klassen- und Lernklima verbessern möchten. Das Klassentraining trägt wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen bei. Sich selbst achten und respektieren und gleichzeitig den Lehrern/innen und Mitschülern/innen mit Achtung begegnen werden als grundlegende Haltung erfahren.

Die SchülerInnen werden mit gewaltfreier Kommunikation vertraut und lernen sich eindeutiger auszudrücken. Sie können auf einen erweiterten Wortschatz für Gefühle und dahinter liegende Bedürfnisse zurückgreifen und sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Konflikte konstruk­tiv zu lösen. Die Sensibilisierung für das eigene Körper- und Gefühlsleben führt dazu, dass die Jugendlichen sagen können, was sie sich vom anderen wünschen – oder dass sie im Moment wütend, sauer, enttäuscht … sind. Sie nehmen ebenso die Signale von anderen früher und deutlicher wahr und können angemessen darauf reagieren. Mit mehr Empathie für sich selbst und für andere werden viele Konflikte überflüssig.

Die Jugendlichen lernen den Zusammenhang von Vorurteilen und Minderwertigkeit sowie damit einhergehender Ausgrenzung bis hin zum Mobbing kennen. Die Mitverantwortung aller Beteiligten für dieses brisante Thema wird bewusst gemacht. Das Zugehörigkeitsgefühl als Basis für ein gemeinsames Miteinander wird als wichtig erkannt. Der Blick wird konsequent auf die Stärken und Ressourcen des einzelnen gelenkt. Jeder soll sagen: „Ich habe meinen Platz in dieser Klasse“.

Kurzbeschreibung der Inhalte

  • Er- und Entmutigungskreislauf
  • Selbstbewusstsein stärken, einander besser kennen lernen
  • Ermutigung konkret und praktisch üben
  • Welche Fähigkeiten habe ich, die ich in ein Team mit einbringen kann?
  • Fähigkeiten – Ermutigung/Anerkennung – Verantwortung
  • Verantwortungsloses und verantwortungsvolles Handeln
  • Gefühle wahrnehmen, verstehen und ausdrücken
  • Den Teufelskreis von Vorurteil, Ablehnung, Ausgrenzung und Mobbing durch­schauen
  • Zugehörigkeitsgefühl als Basis für ein gemeinsames Miteinander
  • Ziele führen zum Erfolg, Erfolge stärken das Selbstbewusstsein
  • Konflikte friedlich lösen

Die Übungen sind dem Alter angepasst, Themen und die Auswahl der Übungen können mit der/m KlassenlehrerIn abgesprochen werden.

In Verbindung mit den Übungen für die Förderung der Sozialkompetenz kommen verschiedene Lernmethoden und Lerntechniken, z. B. Mindmap, Collagen, Rollenspiel etc. zum Einsatz. Jede Einheit enthält eine Entspannungs- und/oder Bewegungsübung.

Das Training ist in einzelne Bausteine aufgeteilt und kann auf verschiedene Weise z. B. als Basis- und Aufbautraining mit 10 oder mehr Doppelstunden, in mehreren Tagesseminaren oder als einzelne Bausteine in Workshops angeboten werden.

Als Ergänzung kann als Einstieg ein Methodentraining mit Einführung der Ermutigung unter dem Motto „Lernen lernen“ incl. Lerntypentest stattfinden, an dem Lerntipps erarbeitet werden. Parallel zum Jugendtraining in der Schule kann ein/mehrere pädagogische/r Tag/e stattfinden, um auch die unterrichtenden Lehrkräfte mit in den Ermutigungsprozess einzubeziehen.

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